Glaubensgrundlage

Wir erkennen an, dass jedes Glaubensbekenntnis lediglich ein bruchstückhafter Versuch von Menschen ist, die Reichtümer der unfehlbaren göttlichen Offenbarung zusammenzufassen und niederzuschreiben. Wir unternehmen diesen Versuch in dem Bewusstsein, dass wir fehlbar sind und unsere Erkenntnis "Stückwerk" (1. Kor. 13, 9+12) ist. Dabei wollen wir weiter wachsen in der Erkenntnis des Wortes Gottes, der alleinigen Norm für Glauben und Leben.

 
Die Heilige Schrift

Wir glauben an die ganze Heilige Schrift (Altes und Neues Testament) als das von Gott eingegebene (inspirierte) Wort, das in der Urschrift unfehlbar, vollständig ausreichend und von höchster, endgültiger Autorität ist.

Die menschlichen Schreiber der Heiligen Schrift waren Propheten, die vom Heiligen Geist  kontrolliert wurden, so dass die Worte, die sie schrieben, Gottes unfehlbares Wort in menschlicher Sprache ist, das grammatisch, historisch, dem Zusammenhang entsprechend und unter der Leitung des Heiligen Geistes ausgelegt werden muss. Die historisch-kritische Methode der Schriftauslegung lehnen wir entschieden ab.

 
Die Dreienheit Gottes

Wir glauben an den einen wahren, ewigen, in drei Personen existierenden Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist, der in sechs Tagen Himmel und Erde und alles, was darinnen ist, geschaffen hat.

Er ist der Schöpfer allen Seins im Himmel und auf Erden, in der sichtbaren und unsichtbaren Welt, und er erhält seine Schöpfung. Gott ist allmächtig, allwissend und allgegenwärtig. In ihm sind unbegrenzte Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligkeit, Liebe, Güte, Barmherzigkeit.

 
Gott der Vater

Wir glauben an Gott den Vater, in dem alle Vaterschaft im Himmel und auf Erden ihren Grund und Ursprung hat.  Wir glauben, dass Gottes Vater – Sein, sich in der Fürsorge, der Erhaltung und in der Liebe zu seiner Schöpfung erweist.

Er ist der Vater seines eingeborenen Sohnes Jesus Christus, durch den er sein Wesen offenbart und durch den er auch die an ihn Glaubenden, als Kinder annimmt.

 
Gott der Sohn

Wir glauben an Jesus Christus, den ewigen Gott, der ohne Sünde durch die Jungfrauengeburt wahrer Mensch wurde, der ein sündloses Leben auf dieser Erde führte, und am Kreuz auf Golgatha sein Leben als stellvertretendes und Gott wohlgefälliges Opfer gab. Er ist am dritten Tage leibhaftig von den Toten auferstanden und in den Himmel aufgefahren. Er sitzt zur Rechten Gottes als unser Hohepriester und wird von dort wiederkommen, um die Lebenden und Toten zu richten.

 
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